Der BGL (Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung) engagiert sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der LKW-Fahrer an Laderampen.

Intentionen des Verbandes sind die Verbesserung der sozialen und sanitären Bedingungen sowie lange und schlecht zu kalkulierende Wartezeiten an den Laderampen zu verkürzen. Zusammen mit der Gewerkschaft ver.di ist es dem Verband bereits im Jahre 2012 gelungen die Rampenproblematik im “Aktionsplan Güterverkehr und Logistik“ der Bundesregierung einzubringen. Die Bundesregierung hatte in der Folge daraus einen „Sonderbericht zur Situation an der Laderampe“ erstellt, welcher die schwierige Lage bestätigte. Im Anschluss hatte der Verband einen Verhaltenskodex für einen fairen Umgang der an Be- und Entladestellen Beteiligten entworfen und der „Marktgegenseite“ zur Diskussion vorgelegt.

Der Verband hatte daraufhin eine Pressemitteilung mit Verhaltensempfehlungen herausgegeben um aufzuzeigen wo die Schwierigkeiten liegen und wo dringend etwas geändert werden müsste.

 

Die Problematik besteht weiterhin

 

Nun äußerte sich DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster noch einmal bezüglich der Thematik. In dem Gespräch mit trans aktuell sprach er besorgt über die Folgen des Fahrermangels, aber auch welche Gründe dieser Mangel haben könnte:

„Zur Verbesserung der Situation an den Laderampen sind wir in ständigen Gesprächen mit den Verbänden des Handels, aber auch mit dem Bundesverkehrsministerium. Wenn kein Umdenken erfolgt und den Fahrern nicht mindestens der Zugang zu Sanitär- und Pausenräumen gestattet wird, kann auch kein ernsthaftes Interesse an einer Verbesserung der Situation unterstellt werden.“